Drei Playoff-Matches und nur ein verlorener Satz: So sieht der Weg von Leylah Fernandez zum Titel in Singapur aus. Diesen Satz gab sie im Halbfinale ab, danach gewann sie fünf Sätze in Folge. Das Finale gegen Talia Gibson endete mit 7-5 6-0.
Einzel. Von Andreeva bis Gibson
Im Viertelfinale bezwang Fernandez Mirra Andreeva mit 6-2 7-5. Am härtesten wurde es im Halbfinale gegen Maya Chwalińska. Die Polin hatte zuvor Elise Mertens mit 6-2 6-2 deutlich besiegt und im Halbfinale den ersten Satz mit 6-1 gewonnen. Fernandez antwortete mit 6-4 und 6-2 und drehte die Partie.
Gibson zog über ein Dreisatz-Viertelfinale gegen Maria Sakkari ins Finale ein: 6-1 4-6 6-2. Der erste Satz des Endspiels war umkämpft und endete 7-5, im zweiten ließ Gibson keinen einzigen Gamegewinn zu. In demselben Tableau-Abschnitt spielte im Viertelfinale Tatiana Prozorova. Sie drehte ihr Match nach einem verlorenen ersten Satz gegen Xinyu Wang und gewann 3-6 7-5 6-4.
Doppel. Routliffe und Sutjiadi gegen das chinesische Duo
Erin Routliffe und Aldila Sutjiadi setzten sich im Halbfinale gegen Sofia Costoulas und Talia Gibson mit 7-6(4) 6-3 durch. Für Gibson bedeutete diese Niederlage das Aus im Doppel, nachdem sie in dieser Woche auch im Einzel das Finale erreicht hatte. Im Viertelfinale hatten Costoulas und Gibson Christina Mladenovic und Alexandra Panova mit 6-3 7-6(4) besiegt.
Qianhui Tang und Yifan Xu schlugen im Viertelfinale Storm Hunter und Desirae Krawczyk mit 6-3 6-1. Das Halbfinale gegen Miyu Kato und Ellen Perez verlief wechselhaft: 6-0 3-6 1-0(6). Im Finale setzten sich Routliffe und Sutjiadi mit 6-3 6-2 durch.
Nach Angaben von api.tennis endeten beide Singapur-Finals mit einem Zweisatzsieg. Die engsten Matches des Turniers gab es in der Halbfinalrunde: Fernandez kämpfte sich nach einem verlorenen ersten Satz zurück, und Tang sowie Xu kamen bis in den entscheidenden Abschnitt. In den Finals war ein solcher Widerstand nicht mehr zu sehen.