Der Franzose Adrian Mannarino hat den Serben Miomir Kecmanović in der ersten Runde der Qualifikation des China Open in Peking mit 7:6(6) 3:6 7:6(5) besiegt, berichtet api.tennis. Kecmanović war in der Qualifikation an Nummer drei gesetzt. Das Turnier der Kategorie ATP 500 wird auf Hartplatz ausgetragen, das Preisgeld beträgt 4,1 Millionen US-Dollar. Mannarino, laut rank.tennis die Nummer 81 der Welt mit 720 Punkten, kämpft weiter um einen Platz im Hauptfeld.

Zwei Sätze im Tiebreak entschieden

Der erste Satz ging bis zum Tiebreak, in dem sich Mannarino nur denkbar knapp mit 7:6(6) durchsetzte. Den zweiten Satz gewann Kecmanović mit 6:3 und glich damit aus. Auch der entscheidende Satz endete im Tiebreak, in dem der Franzose die nötige Präzision besaß: 7:6(5). Das Satzergebnis lautete somit 2:1.

Für Kecmanović setzt diese Niederlage eine schwierige Phase fort. Bei den US Open unterlag er in der ersten Runde Denis Shapovalov mit 4:6 6:4 4:6 1:6, in Winston-Salem verlor er nach einem Sieg gegen Sho Shimabukuro mit 6:4 6:3 gegen Fabian Marozsán mit 3:6 4:6, und in Cincinnati unterlag er in drei Sätzen Flavio Cobolli mit 1:6 6:4 3:6. Mannarino spielte vor Peking in Rennes, wo er Dan Added mit 6:2 6:4 bezwang und gegen Matteo Bobichon mit 3:6 5:7 verlor. Bei den US Open drehte der Franzose einen 0:2-Satzrückstand gegen Thiago Agustín Tirante und gewann mit 4:6 3:6 6:3 6:3 6:3, ehe er gegen Alexander Bublik mit 3:6 1:6 1:6 verlor.

Die direkten Duelle sprechen für Mannarino. In allen drei von api.tennis aufgeführten Begegnungen setzte sich der Franzose durch: 2020 in Köln mit 6:3 6:3, 2021 in Miami mit 6:3 6:4 und bei den Australian Open desselben Jahres mit 6:1 6:2 6:4. Das Match in Peking gestaltete sich deutlich umkämpfter als die vorherigen.