Der Titel von 2019 bleibt das Siegskapitel in Naomi Osakas Peking-Geschichte. Im Jahr 2026 endete ihr Auftritt in der vierten Runde: Nach Angaben von api.tennis überstand sie die zweite und dritte Runde, wobei diese Matches ganz unterschiedlich verliefen.

Von drei Sätzen zum Sieg ohne Satzverlust

In der zweiten Runde traf Osaka auf Maria Timofeeva und gewann mit 6-3, 3-6, 6-3. Nach dem Sieg im ersten Satz gab sie den nächsten ab, im entscheidenden Durchgang wiederholte sie dann das Ergebnis des Auftaktsatzes. So sah ihr Weg in die dritte Runde von Peking-2026 aus.

Gegen Sara Bejlek kam Osaka in der dritten Runde ohne Entscheidungssatz aus: 7-6(4), 6-4. Musste sie gegen Timofeeva nach einem verlorenen Satz noch zurückkommen, so wurde hier der Tiebreak des ersten Satzes zur entscheidenden Grenze. Nach dessen Gewinn machte Naomi den Sack zu.

In der vierten Runde stoppte Karolina Muchova Osaka: 5-7, 6-1, 6-7(7). Der deutlichste Satz dieser Partie ging zwar an Naomi, doch für den Gesamtsieg reichte das nicht. Nach dem Satzabtausch fiel die Entscheidung im Tiebreak des dritten Satzes.

Peking im Saisonkontext

Nach Angaben von api.tennis weist Osaka in der Saison-2026 28 Siege und 11 Niederlagen auf, dazu kommen keine Titel und keine Finals. Die vierte Runde war sowohl in Peking als auch bei den US Open ihr Endpunkt; in Montreal erreichte sie das Viertelfinale, in Washington das Halbfinale. Das diesjährige Peking-Ergebnis sticht im Vergleich zu diesen Auftritten nicht durch besondere Tiefe hervor, der Titel von 2019 bleibt ein eigenständiger Siegpunkt ihrer Turniergeschichte.