Mirra Andreeva kommt in der Saison 2026 auf 2 Titel bei 5 Finalteilnahmen. So lautet ihre Bilanz in Endspielen laut api.tennis. Aus den Finalteilnahmen wurde keine vergleichbare Zahl an Trophäen, und das Turnier in Peking macht diese Diskrepanz anhand konkreter Ergebnisse sichtbar.
Peking: Finale ohne Satzgewinn
Im Finale von Peking unterlag Andreeva Qinwen Zheng mit 5-7 4-6. Anders als in den vorherigen Partien des Turniers gewann Mirra hier keinen Satz. Ihre Gegnerin machte den Sieg ohne Tiebreaks und ohne entscheidenden Satz perfekt.
Der Weg ins Finale umfasste allerdings Partien mit ganz unterschiedlichen Ergebnissen. Gegen Yue Yuan setzte sich Andreeva nach verlorenem Auftaktsatz mit 3-6 6-0 6-0 durch. Das Viertelfinale gegen Ekaterina Alexandrova ging komplett über Tiebreaks, mit 7-6(4) 7-6(3). Diese Siege zeigen, dass Mirra das Endspiel nicht nur über Partien mit großem Vorsprung erreichte.
Das Halbfinalergebnis war kein Maßstab für das Finale
Unmittelbar vor dem Titelmatch besiegte Andreeva Nikola Bartunkova mit 6-2 6-2. Mit demselben Ergebnis endete auch ihr Match gegen Daria Snigur. Die überzeugenden Resultate in den vorherigen Runden und der knappe Sieg im Viertelfinale fanden im Endspiel jedoch keine Fortsetzung.
Der entscheidende Unterschied besteht darin, dass der Einzug ins Finale nicht gleichbedeutend mit dem Erfolg dort ist. Andreevas Weg durch das Tableau in Peking umfasste einen Sieg nach verlorenem Satz, gewonnene Tiebreaks und Partien mit deutlichem Vorsprung. Doch die Saisonbilanz bei Titeln und Finalteilnahmen zeigt: Ein erfolgreicher Weg durchs Tableau bedeutet bislang nicht ebenso häufig den Erfolg im Match um die Trophäe.